Wenn mir jemand Anfang 2025 gesagt hätte, dass ich dieses Jahr mit einem fertigen Buchmanuskript beenden würde, hätte ich wahrscheinlich gelacht. Oder geweint. Vermutlich beides.
Aber hier bin ich. Ein Buch ist geschrieben. Das Lektorat ist gebucht. Ein Cover gibt es auch. Und ich? Ich nenne mich jetzt tatsächlich Autorin – auch wenn sich das immer noch ein wenig unwirklich anfühlt.
2025 war das Jahr der ersten Schritte. Der erste Schritt in Richtung Veröffentlichung. Der erste Schritt in die Sichtbarkeit – nicht nur als Autorin, sondern auch politisch. Der erste Schritt auf die Karate-Matte. Und ja, auch der erste Schritt in Richtung „Ich muss lernen, nicht alles gleichzeitig machen zu wollen.“
Es war ein Jahr voller Aufregung, Zweifel und Stolz. Ein Jahr, in dem ich gelernt habe, dass ich das kann – auch wenn der Weg holpriger ist, als ich es mir vorgestellt hatte.
In diesem Rückblick nehme ich dich mit durch meine Highlights, meine Learnings und die Momente, die 2025 zu meinem Jahr gemacht haben.
Meine Themen und Highlights 2025
Der erste Schritt zur Autorin
2025 war das Jahr, in dem ich endlich den Sprung gewagt habe: Ich habe den ersten echten Schritt in Richtung Autorin gemacht.
Was alles passiert ist:
- Projekt Feder 1 ist geschrieben – ein ganzes Buch, von der ersten bis zur letzten Seite!
- Das Lektorat ist gebucht (bei Rubien-Lektorat) und das Cover gekauft.
- Ich habe meinen Social-Media-Account gestartet und mit dem Marketing begonnen.
- Die Autoren-Website steht, inklusive Blog.
Was ich dabei gelernt habe: unfassbar viel. Und dabei habe ich auch oft den Überblick verloren. Die Autorenszene ist riesig, die Möglichkeiten endlos und oft genug verwirrend – und mit dem FOMO (Fear of Missing Out) muss ich noch lernen umzugehen.
Website und Blog
Nach jahrelanger Abstinenz habe ich meinen Blog wiederbelebt. Außerdem habe ich mich bei VIB (Very Important Blogger) angemeldet. Allerdings musste ich schnell feststellen, dass es für mich aktuell nicht leistbar ist, regelmäßig zu bloggen.
Dennoch will ich das Bloggen nicht mehr missen.
Meine Statistik für 2025:
- 16 Blogartikel veröffentlicht
- 199 Aufrufe
- 2 Kommentare
Das klingt vielleicht nicht nach viel – aber ich bin damit fein.
Beruflich
2025 war auch beruflich ein gutes Jahr:
- Ich habe eine Weiterbildung abgeschlossen – und das mit einer sehr guten Note! Das hat mich unglaublich gefreut, denn ich war mega aufgeregt. Meine letzte Prüfung lag schon sehr lange zurück.
- Ich habe einen neuen Job im alten Team gestartet, der mir sehr viel Spaß macht. 2026 warten einige spannende Aufgaben auf mich.
- Der Bonus: Ich darf komplett im Homeoffice arbeiten. Das ist für mich eine unglaubliche Erleichterung. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit, auch wenn wir einige Hürden überwinden mussten.
Gesundheit
Abgesehen von den bestehenden (und bleibenden) Baustellen war 2025 gesundheitlich ein überraschend positives Jahr. Es scheint, als hätten wir die Phase der üblen und niemals endenden Kinderkrankheiten überstanden. Vielleicht ist es auch nur eine Pause und mit dem Schulbeginn geht alles wieder los – aber egal, wir genießen es. Abgesehen von Schnupfen blieben wir von den schlimmeren Dingen verschont.
Weitere schöne Momente in 2025
- Wir haben einige schöne Ausflüge gemacht.
- Wir haben Pokémon Go für uns entdeckt.
- Wir haben sehr viel gespielt – ich mochte Spiele früher nie, aber inzwischen bin ich begeistert dabei.
- Wir haben begonnen, Karate zu lernen.
Schreibprojekte
2025 war das Jahr von Projekt Feder – und einer unerwarteten Wiederauferstehung.
Projekt Feder 1
Im August habe ich die erste Fassung fertiggestellt. Dann kam ein aufregender Moment: Raus an die Testleser! Es folgten mehrere Überarbeitungsrunden, in denen der Text immer besser geworden ist. Die letzte habe ich spontan noch kurz vor Weihnachten begonnen (eigentlich hatte für mich schon abgeschlossen). Die Änderungen müssen noch angenommen werden, das Format korrigiert, dann geht es am 5. Januar zur Lektorin – ich bin unglaublich gespannt, wie viel sich dann noch verändern wird.
Ein bisschen Angst bleibt, aber die Vorfreude überwiegt.
Projekt Feder 2
Die Fortsetzung ist gleich im Anschluss (September 25) gestartet. Ich habe lange am Plot gefeilt und die ersten Kapitel begonnen. Leider läuft es nicht so flüssig, wie ich es mir erhofft hatte. Die November-Writing-Challenge wollte ich für dieses Projekt nutzen, aber ich bin überhaupt nicht reingekommen (Berichtet habe ich darüber in meinem Monatsrückblick November).
Das macht mir natürlich Sorgen: Werde ich dieses Projekt in angemessener Zeit nach dem ersten Teil veröffentlichen können? Der Abstand sollte nicht zu groß sein.
Andererseits – ich kann nicht hexen. Ich habe nur begrenze Ressourcen. Und ich habe mich bewusst fürs Selfpublishing entschieden, um genau diese Flexibilität zu haben. Es wird also schon irgendwie gehen.
Projekt Silence
In einem meiner ersten Blogartikel habe ich über das Projekt gesprochen (Hier), das mich meine Kindheit lang begleitete – und das ich 2024 endgültig aufgegeben hatte.
Tja, denkste! Dieses Trio lässt mich einfach nicht los.
Kurz vor Weihnachten passierte es: In einer schlaflosen Nacht hatte ich plötzlich die Idee, wie ich die drei Charaktere doch noch zum Leben erwecken kann. Mein Problem war immer, dass ich inzwischen zu alt für das Genre Young Adult / New Adult bin. Aber was, wenn ich eine Geschichte schreibe, in der die drei schon um die 30 sind?
Mit dieser Idee war das Gedankenkarussell angestoßen. Die Tage zwischen den Jahren habe ich damit verbracht, den Plot zu entwickeln. In Projekt ‚Silence‘ geht es um Liza und Matthew, die sich endlich ihren Gefühlen füreinander stellen müssen.
Teil 2 (Projekt ‚Lies‘) ist auch bereits angedacht – bisher gibt es nur lose Ideen, aber es soll um Dave gehen, der bisher richtig Pech in der Liebe hatte und auch endlich sein Glück finden soll.
Schreibstatistik
Anfang des Jahres hatte ich mir das optimistische Ziel von 200.000 Wörtern gesetzt – das war völlig utopisch. Auch mein Ziel, jeden Tag 200 Wörter zu schreiben ließ sich nicht verwirklichen. Mit beidem bin ich aber völlig fein und freue mich trotzdem auf das Endergebnis.
130.000 Wörter habe ich 2025 geschrieben. Im Dezember kamen nochmal 6k Wörter hinzu. Der Fokus lag auf der Überarbeitung von Projekt Feder 1 und den Vorbereitungen für das Weihnachtschaos.
Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich stolz?
- Ich habe ein Buch geschrieben!
- Ich habe den ersten Schritt in Richtung Autorin gemacht!
- Ich habe meine Weiterbildung mit einer sehr guten Note abgeschlossen.
Was habe ich über mich selbst gelernt?
Ich muss stärker priorisieren. Das Autorinnen-Dasein besteht nicht nur darin, ein Buch zu schreiben. Auf mich werden noch viel mehr Aufgaben zukommen, die man vorher gar nicht auf dem Schirm hat – und ich kann nicht alles gleichzeitig machen.
Aber eines weiß ich jetzt ganz sicher: Egal, wie verzweifelt ich bin und wie bescheiden sich gerade alles anfühlt – ich will dieses Buch veröffentlichen. Und ich kann das!
Außerdem hat mich 2025 wieder in meinem Mindset bestärkt: Alles fügt sich so, wie es sein soll.
Erste Male in 2025
Wofür bin ich dankbar?
- Für meine kleine Familie: meinen Mann, mein Kind, unsere Hündin. Für das Leben, das wir führen, und für den Zusammenhalt zwischen uns.
- Für Gesundheit. 2025 war ein Jahr, in dem wir weitgehend von Kita-Keimen verschont blieben. Es gibt andere Krankheiten, die unser Leben überschatten, aber es hat unser Jahr dennoch viel erleichtert.
- Dafür, dass wichtige Menschen in unserem Leben noch da sind.
- Dafür, dass wir so leben können, wie wir es tun. Dass wir unsere Meinung sagen dürfen, Zugang zu Informationen haben. Dass ich als Frau ein selbstbestimmtes Leben führen darf.
- Dafür, dass wir unserem Kind dieses Leben ermöglichen können – mit all den Ressourcen, Fördermöglichkeiten, gesundem Essen, passender Kleidung, vorhandener Gesundheitsversorgung.
- Dafür, dass wir unserem Hund ein gutes Leben ermöglichen können. Ohne die medizinische Versorgung wäre sie nicht mehr bei uns.
Mein 2025 in Zahlen
Jahresrückblick 2025: Ich habe ein Buch geschrieben. Wirklich.
12 (bzw 13) von 12 im Dezember
Monatsrückblick November 2025 – Imposter lässt grüßen
Mein emotionaler Herbst als angehende Autorin
Monatsrückblick Oktober 2025: Zwischen unsichtbarer Schreibarbeit und Beruflichem
Monatsrückblick September 2025: Herbstgefühle und kreative Neuanfänge
Ausblick auf 2026
Was ich anders machen will
Ich versuche, mein FOMO abzulegen – oder zumindest besser unter Kontrolle zu bringen. Nicht alles mitmachen. Nicht jedem Trend hinterherlaufen. Fokus behalten.
Meine Ziele für 2026
- Projekt Feder 1 überarbeiten und veröffentlichen
- Meinen Autoren-Account bekannter machen
- Einen Newsletter erstellen und bespielen
- Jedes Quartal einen Blogartikel schreiben (Monatsrückblicke oder 12von12 nicht eingeschlossen)
- Projekt Feder 2 beenden
- Projekt Silence weiterschreiben
Danke, dass du meinen Jahresrückblick gelesen hast! Wie war dein 2025?
Bist du genauso gespannt darauf, wie es mit Projekt Feder weitergeht? Dann speicher dir den Link zu meinem Blog, melde dich zu meinem Newsletter an (wenn er dann existiert 😄) oder folge mir auf Instagram.






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